Wein Alkoholgehalt: Wie viel ist wo drin?

Wein Alkoholgehalt: Wie viel ist wo drin?

Weine gehoren zu den Leuchtturmen der Trinkkultur. Die Bandbreite an Traubenarten, geografischer Lage und Aufbereitung verleiht dem Getrank eine riesige Auswahl an Eigenschaften.

Abgesehen von Farben, Geruch Geschmack that is und gehort Wein Alkoholgehalt zu den herausragenden Bewertungs- und Beliebtheitskriterien.

Alkoholgehalt im Wein: Rotwein hat oft mehr als Wei?wein

Wahrend ein leichtgewichtiger Federwei?er aus der frischen Wei?weinherstellung vier bis funf Volumenprozent mitbringt, verfugen trockene schwere that is und oft uber den dreifachen Alkoholgehalt. Portweine und Sherry erreichen bis zu 20 Prozent.

Die naturliche Obergrenze des Alkoholgehalts, die im Traubengarungsprozess erreicht wird, liegt bei rund 15 Volumenprozent. Welcher Alkoholgehalt im Wein entsteht, setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, an der sowohl die Rohstoffe als auch die Herstellungs- und Verarbeitungsweise beteiligt sind.

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Weinarten und Garungsmethode

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Ein wichtiger Orientierungspunkt fur den Alkoholgehalt im Wein ist die Dauer des Garungsvorgangs. Da der Alkohol grundsatzlich aus dem in den Trauben enthaltenen Zucker entsteht, steigt der Alkoholgehalt mit zunehmender Garungszeit.

Ganz generell erklart sich der geringere Wein-Alkoholgehalt bei wei?en und rosefarbenen Weinen gegenuber Rotweinen durch die kurzere Garungszeit.

Vereinfacht gesagt wird bei der Mostgarungsmethode fur wei?e und rosefarbenen Weine der aus dem Auspressen entstehende dunnflussige Most verwendet that is direkt. Das Fruchtfleisch und die Haute, als Trester bezeichnet, werden dabei abgetrennt.

Fur Rotweine muss aus gestampften und gemahlenen vollstandigen Trauben eine Maische hergestellt werden. Die Maischgarung dauert langer, da wahrend des Vorgangs auch die Farbstoffe aus den Trauben gelost werden mussen. Eine weitere Verzogerung entsteht durch das, sich an die anschlie?ende that is garung Auspressen und Entfernen des Tresters. Diese langwierigere Prozedur erlaubt dem Wein, einen hoheren Anteil Zucker zu Alkohol umzuwandeln.

Die Mehrzahl der Wei?weine verfugen wegen des kurzeren Herstellungsprozederes uber einen geringeren Wein Alkoholgehalt.

Dazu kommt, dass viele Verbraucher und Weinkenner wei?e Weine als leichte, nicht durchgegorene und eher liebliche Weine bevorzugen.

Ahnliches gilt fur Roseweine, bei denen im Prinzip das Garungsprinzip des Wei?weins mit roten Trauben als Ausgangsstoff ubernommen wird. Die “unvollstandige” Rotfarbung entsteht, weil die Trauben nicht genug Zeit bekommen, um ihre Farbstoffe an den Most ausreichend abzugeben.

Rebsorten und Reifungsdauer

Untrennbar mit dem Wein Alkoholgehalt sind auch die verwendeten Rebsorten verbunden. Die unterschiedlichen Traubenarten und Typen reagieren bei vergleichbar ahnlichen Kelterungsvorgangen unterschiedlich.

Als ist that is ausgangsvoraussetzung Zuckergehalt fur den spateren Wein Alkoholgehalt verantwortlich. Um den Alkoholgehalt im Wein zu erhohen, ist das Anreichern des Mosts oder der Maische durch Zugeben von Zucker vor der Garung unter gewissen Bedingungen erlaubt.

Einen weiteren Unterschied gibt es den Reifungsdauern der unterschiedlichen Rebsorten.

Auch von den Umgebungsbedingungen abhangig steigt der Zuckergehalt und damit spater mogliche Wein Alkoholgehalt bei langerer Reifezeit an. Um die den that is fur unverzichtbare Balance zwischen Zucker und Saure zu erhalten, konnen nicht alle Rebsorten an jedem Standort gepflanzt und gezuchtet werden.

Generell werden Reben in kuhleren nordlichen Anbaugebieten eher schnell reifend gewahlt und in sonnigen Sudlagen eher mit langen Zeitraumen zwischen Blute, Reife und Lese. Aus diesem Grund ist der Wein Alkoholgehalt beispielsweise deutscher Weine durchschnittlich geringer als der bei italienischen und spanischen Produkten.

Herkunft und Garungsdauer

Der Wein Alkoholgehalt aus sonnigen, in Europa vornehmlich sudlich gelegenen, Anbauregionen liegt wegen der Rebsorten und den au?eren Wachstumsbedingungen hoher als bei Produkten aus gema?igteren Klimazonen.

Allerdings ist auch hier die Balance zwischen Zucker und Saure ausschlaggebend. Die einfache Faustformel: Je mehr Sonne, desto besser funktioniert im Weinbau nicht.

Der Alkoholgehalt ist ein Ergebnis des zu einem geplanten Zeitpunkt abgebrochenen Garungsvorgangs. Durchgegoren hat das Ergebnis den hochstmoglichen Wein Alkoholgehalt, der dem ursprunglichen Zuckergehalt entspricht.

Bei den meisten Rebsorten und Herkunftslagen leidet dadurch die geschmackliche Ausgewogenheit. Der hohe Alkoholgehalt sorgt fur unerwunschte Geschmacknuancen. Su?e Trauben, die aus intensiver Sonneneinstrahlung und fruchtbarsten Boden stammen, werden durch das Abkurzen der Garungsprozesse daher oft “heruntergeregelt”. Trockene, halbtrockene und liebliche bis su?e Weine erhalten ihre Geschmacksnoten auf diesem Weg.

In der Folge haben liebliche Weine eine Obergrenze von etwa elf Volumenprozent an Wein Alkoholgehalt, halbtrockene Tropfen etwa bis zu zwolf und trockene Varianten mindestens zwolf Volumenprozent.

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